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Projektziele

 

Das Forschungsprojekt identifiziert und analysiert Einflussfaktoren der Mikro-, Meso- und Makroebene auf die Berufs- und Karriereverläufe von MathematikerInnen und PhysikerInnen innerhalb sowie außerhalb klassischer Beschäftigungsmodelle. Dabei sollen mögliche Interdependenzen unterschiedlicher Einflussfaktoren aufgedeckt und Kombinationen von Faktoren beschrieben werden, die sich begünstigend oder hemmend auf erfolgreiche berufliche Laufbahnen auswirken. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der fachkulturellen Prägung von Karrieren, um geschlechterdifferierende Wirkungen der unterschiedlichen Einflussfaktoren nicht nur innerhalb einer Disziplin, sondern auch zwischen den Disziplinen aufzeigen zu können.

Die durch eigene Erhebungen sowie durch Sekundäranalysen gewonnene Datengrundlage soll

    • ein umfassendes Verständnis bestehender Geschlechterdisparitäten in den Berufs- und Karriereverläufe von MathematikerInnen und PhysikerInnen sowie über Veränderungen in diesem Bereich ermöglichen;
    • ältere und neuere Erklärungsansätze für Geschlechterdisparitäten in Karriereverläufen an der Gruppe der MathematikerInnen und PhysikerInnen überprüfen;
    • durch die Sichtbarmachung möglicher Interdependenzen von Einflussfaktoren
      auf Berufs- und Karriereverläufe soweit möglich die Frage nach der Bedeutung
      von Organisationsstrukturen und Fachkulturen bei der Karriereentwicklung von MathematikerInnen und PhysikerInnen in den Blick nehmen;
    • neue Perspektiven auf die subjektiv wahrgenommene sowie die objektive Wirksamkeit bestehender Maßnahmen und Praktiken der Gleichstellungspolitik eröffnen und
    • zukunftsweisende fachkulturell-passfähige gleichstellungspolitische Maßnahmen für erfolgreiche Berufs- und Karriereverläufe von Mathematikerinnen und Physikerinnen in unterschiedlichen Berufsfeldern sowie für den Bereich der Karriere- und Gründerinnenberatung formulieren.